Leiten Sie die Regierungsgeschäfte einer der sieben großen Städte der antiken Welt. Nutzen Sie die Ressourcen Ihrer Ländereien, unterstützen Sie den Fortschritt, bauen Sie Handelsbeziehungen auf und sichern Sie lhre militärische Vorherrschaft.

Hinterlassen Sie Ihre Spur in der Geschichte der Zivilisationen, indem Sie ein architektonisches Wunderwerk errichten, dessen Bedeutung weit in die Zukunft reichen wird.

Datum

18.03.2018

Turnierbeginn

15.00 Uhr

Turnierleitung

Patrick

Wir haben ausreichend Turnierspiele vor Ort, sodass Du dein eigenes Spiel nicht mitbringen musst.

Spiel

7 Wonders
Basisspiel ohne Erweiterungen

Spieler

Alle interessierten Personen zwischen 7-107 Jahren:
Mind. 12 Spieler
Max. 40 Spieler
Wir spielen an Tischen mit fünf Spielern. Bei nicht passender Teilnehmerzahl werden Tische mit vier oder drei Spielern gebildet.

Modus

4 x Basisspiel
Die Rangfolge nach dem Ende der vierten Partie bestimmen den Turniersieg und die Platzierungen des Turniers.

Wertung

6-4-3-2-1 Punkte,
anschließend relative Spielpunkte des Tisches.
Für die Berechnung der 4er Partien wird ein „virtueller“ fünfter Spieler berechnet, der Punkte entsprechend dem Durchschnitt der anderen vier erreicht hat.

Startgeld

Die Teilnahme an unserem Turnier im Zuge von BONN-SPIELT ist kostenfrei. Jeder Teilnehmer benötigt aber eine Eintrittskarte zur Veranstaltung, die separat erworben werden muss. Dies entspricht rechnerisch einem Startgeld von bis zu 3,00 Euro.

Bemerkungen

Die benötigten Turnierspiele werden vom Veranstalter gestellt.
Unser Turnier findet eigenständig statt. Es ist zusätzlich als Qualifikationdturnier an die Deutschen 7Wonders-Meisterschaften angeschlossen, sodass sich die Teilnehmer anhand ihrer Platzierungen für das Finale der Meisterschaften qualifizieren können.

Wir spielen nach den aktuell gültigen Spielregeln des Basisspiels im Original. Darüber hinaus gelten folgende Ergänzungen zur Klarstellung bzw. Regelauslegung.

Turnierablauf und Startspieler-Reihenfolge?

Es werden vier Runden mit allen Teilnehmern gespielt. Zum Einsatz kommt ausschließlich das Grundspiel von 7 Wonders. Die Erweiterungen werden nicht hinzugenommen. Die Tischbelegung und der Startspieler werden durch einen vorher festgelegten Spielplan bestimmt. Es wird grundsätzlich an 5er Tischen gespielt. Sollte dieses bei einer Spielerzahl nicht aufgehen, so werden 4er Tische gebildet, bis jeder Spieler einen Platz hat.

Die Turnierleitung ermittelt vor Spielbeginn mit Hilfe einer Losziehung, welcher Spieler an welchem Tisch mit welcher Startposition spielt. Sollte dies abweichend nicht der Fall sein, so einigen sich die Spieler vor jeder Partie selbstständig, wer die neue Partie beginnen soll. Sollte sich keine einvernehmliche Einigung erzielen lassen, entscheidet der jüngste der anwesenden Spieler, wer ein neues Spiel beginnen soll.

Auslosung der Weltwunder und der teilnehmenden Gilden?

Der Turnierveranstalter lost unmittelbar zu Spielbeginn den Spielern an einem Tisch fünf (vier) Weltwunder mit den Weltwunderkarten gemäß den Spielregeln zu. Die Zulosung der A- und B-Seiten (Turniere bis 2016) entfällt, stattdessen wählen die Teilnehmer eigenständig eine der beiden Seiten aus (Turniere ab 2017). An allen Tischen eines Turniers werden dann fünf (vier) Weltwunder in der gelosten Reihenfolge und mit den gewählten Seiten den Spielern zugeteilt – es können demnach pro Tisch sowohl A-Seiten, als auch B-Seiten gemeinsam gespielt werden.

Die Weltwunder werden vor jeder Partie neu durch den Turnierveranstalter ausgewählt, unabhängig davon, ob sich durch die Tischverteilung ohnehin eine Rotation ergeben hätte. Jeder Spieler erhält somit vor jeder Partie ein (neues)  Weltwunder mittels Weltwunderkarten zugelost.

Gleiches gilt für die teilnehmenden Gilden. Diese werden zentral vor Beginn einer Partie durch die Turnierleitung ausgelost, sodass alle Tische mit gleichen Gilden spielen. Diese werden vor Beginn nach der Auslosung offen gezeigt.

Wie erfolgt die Wertung eines Spiels?

Die Turnierleitung stellt den Teilnehmern vor jeder Partie sogenannte Wertungsblätter zur Verfügung. Neben der Gruppe und der Phase sind insbesondere die Namen der Spieler zu vermerken. Die Wertungsblätter dienen der Ergebnisdokumentation und werden nach Beendigung des Spiels unter Angabe der Spielpunkte von allen Teilnehmern unterschrieben und an die Turnierleitung zurück gegeben. Dort findet zentral die Auswertung und die Erstellung der Platzierungen statt. Die Spieler haben eigenständig dafür Sorge zu tragen, dass ihre Ergebnisse bei der Turnierleitung gemeldet werden.

Der Sieger eines Spieles erhält sechs Punkte, der Zweite vier Punkte, der Dritte drei Punkte, der Vierte zwei Punkte und der Fünfte einen Punkt. Damit ergibt sich eine Verteilung von 6-4-3-2-1. Bei gleichen Platzierungen werden die Punkte geteilt. Dieses gilt auch, falls mehr als zwei Spieler gleich viele Siegpunkte besitzen. Sollte an einem Tisch nur mit 4 Spielern gespielt werden, so wird im Ergebnis ein „virtueller“ fünfter Spieler berechnet, der Punkte entsprechend dem Durchschnitt der anderen vier erreicht hat. Sollten zwei oder mehr Spieler den gleich Platz in einer Partie gemacht haben, so werden die Werte der entsprechenden Plätze addiert und unter den Spielern verteilt.

Beispiel:

Sollten 2 Spieler den ersten Platz belegt haben, ergibt sich folgende Verteilung:
2x erster Platz = (6 + 4)/2 = 5 Punkte.

Die Punkte aus den drei einzelnen Spielen werden addiert und ergeben die Gesamtpunkte. Anhand der Gesamtpunkte werden der Turniersieger und die folgenden Platzierungen ermittelt. Bei Punktegleichstand entscheidet die Summe der relativen Anteile an den jeweiligen Spielen, also den prozentualen Anteil an den Gesamtpunkten der einzelnen Partien.

Für die Berechnung der 4er Partien wird ein „virtueller“ fünfter Spieler berechnet, der Punkte entsprechend dem Durchschnitt der anderen vier erreicht hat. Gesetzt dem Fall, dass ein Gleichstand besteht, entscheidet die Summe der tatsächlich erreichten Punkte in den Partien über die Platzierung. Sollte auch hier ein Gleichstand bestehen, entscheiden die Summen der Münzen aus den 3 Wertungen (siehe unten). Bei einem erneuten Gleichstand entscheidet das Los.

Ergänzung zur „Karte ins Spiel bringen“

Es handelt sich um ein Spiel, bei dem alle Aktionen parallel ausgeführt werden. Mit den folgenden leichten Anpassungen versuchen wir das Spiel für das Turnier geeignet zu gestalten, ohne Spielgeschwindigkeit und Spielspaß zu verlieren:

Alle Spieler legen die ausgewählte Karte verdeckt auf ihr Wunder.

Danach machen alle Spieler gleichzeitig eine der folgenden Aktionen mit ihrer verdeckten Karte:

Karte um 90° drehen (Tap), wenn sie als Gebäude errichtet werden soll, Karte in die Tischmitte schieben, wenn sie abgelegt werden soll, Karte zu sich ziehen, wenn sie zum Bau des Weltwunders verwendet werden soll.

Alle Spieler die Aktion A gewählt haben decken ihre Karten jetzt auf. Anschließend werden reihum, beginnen mit dem Startspieler, die Karten gespielt. Beim Gebäudebau ist insbesondere auf die Baukosten und identische Karten zu achten.

Die errichteten Gebäude bleiben dabei offen auf dem Wunder und erhaltenes Geld wird getrennt vom restlichen Vermögen gehalten, bis alle Spieler ihre Karte gespielt haben. Erst danach wird die Karte von allen Spielern auf die Auslage zu den anderen Karten gelegt.

Stellt sich beim Errichten eines Gebäudes oder beim Vollenden eines Bauabschnitts des Weltwunders heraus, dass dies nicht regelgerecht möglich ist (doppeltes Gebäude, zu wenige Rohstoff, zu wenig Münzen o.ä.), so wird stattdessen die Karte abgelegt und der Spieler erhält 3 Münzen aus dem allgemeinen Vorrat.

Ergänzungen zu „Das Gebäude errichten“

Stellt sich nachträglich heraus, dass ein Spieler zwei identische Gebäude errichtet hat, so ist eines davon zu entfernen. Der Spieler erhält dafür 3 Münzen. Haben sich in der Zwischenzeit andere Vorteile ergeben (z.B. zu Unrecht gewonnene militärische Konflikte), so sind diese nach Möglichkeit zu korrigieren.

Ende der Partie – Wertung – Münzen

Die Spieler erhalten am Ende der Partie einen Siegpunkt für jeweils drei Münzen in ihrem Besitz. Die Münzen werden nicht abgegeben und zählen im Falle eines Gleichstandes mit. Die Münzen entscheiden nicht in der aktuellen Partie (hier erfolgt eine Punktteilung), aber im Falle eines Gleichstands in der Gesamtwertung werden die Münzen zur Platzierungsermittlung herangezogen. Sie müssen daher auf dem Wertungsbogen separat notiert werden.

Erläuterung zu den Weltwundern

Wunderphasen können zu jeder beliebigen Ära (Zeitalter) gespielt werden.

Erläuterung zu „Beschreibung der Weltwunder – Spielplanseite B – Olympia“:
Die kopierte Gilde aus dem dritten Bauabschnitt zählt nicht als lila Karte (z.B. für die Gilde der Reeder).

Erläuterung zu „Beschreibung der Weltwunder – Spielplanseite B – Hilicarnassus “:
Es ist der sofortige Einsatz bei 2 Wundern erlaubt.

Erläuterung zu „Beschreibung der Weltwunder – Spielplanseite B – Babylon “:
Das Wunder „ B-Seite“ funktioniert über mehrere Runden und ist aktiv, sobald die Ausbaustufe erreicht ist.

Erläuterung zu „Beschreibung der Symbole“

Die Handelskammer und die Gilde der Künstler bringen 2 Münzen bzw. 2 Siegpunkte pro grauer Karte. Die deutsche Regel enthält hier Druckfehler auf Seite 12.

Ergänzungen zum Handeln

“You can´t buy ressources from commerce cards!“: Nur nur braune Karte (Rohstoffe) und graue Karten (Manufakturprodukte) können als Ressourcen gehandelt werden und durch die Nachbarn gekauft werden (z.B. nicht von gelben Karten (Handelsgebäude).

Ressourcen, die beim Nachbarn über den Handel gekauft werden, sind immer pro Einheit zu zahlen. Wird ein Rohstoff gekauft, so kostet dieser 2 Goldmünzen. Sind auf einer Karte 2 gleiche Rohstoffe abgebildet und es werden beide Rohstoffe gekauft, so sind 4 Goldmünzen zu zahlen.

Ressourcen, die gekauft werden, müssen auch eingesetzt werden. Es darf kein Handel ausschließlich zum hin-und-her-Schieben von Goldmünzen genutzt werden.

Karten, die den Kauf von Ressourcen für eine statt für zwei Münzen erlauben, addieren sich nicht. Demnach kostet es immer eine Münze, unabhängig davon, wie viele solcher Karten im eigenen Besitz sind (Mindestpreis: 1 Münze).
Es können nur Ressourcen von Karten gekauft werden, die in der Vorrunde (vor der aktuellen Runde) ausgespielt wurden. Die aktuell zu legenden Karten haben keinen Einfluss auf die Spielzüge der Nachbarn.

Die Ressource, die auf der Wunderkarte selbst produziert wird, zählt nicht als braune oder graue Karte mit. Die Ressource, die auf der Wunderkarte selbst produziert kann aber, analog ausliegender brauner und grauer Karten, von den Nachbarn gekauft werden.

Ergänzungen zu einzelnen Karten

Wenn eine Karte als Ertrag die Münzen liefert, werden die Münzen zu dem Zeitpunkt genommen, wenn die Karte ausgespielt wird.

Leuchtturm

Der Effekt von Leuchtturm zählt auch für die Leuchtturm-Karte selbst, da dieser erst gebaut wird und somit in die eigene Auslage übergeht und anschließend gewertet wird.

Wir freuen uns, dass Du an unserem Turnier teilnehmen möchtest. Die Anmeldung zum Turnier erfolgt direkt im Ticketshop. Das Startgeld für das Turnier ist im Ticketpreis von BONN-SPIELT enthalten. Bitte kaufe einfach ein Ticket zur Veranstaltung und wähle zusätzlich die Turniere aus, an denen Du teilnehmen möchtest.