Neun Punkte für ein Kloster, vier für eine kleine Stadt und drei für einen unfertigen Weg. „Durch geschicktes Anlegen von Landschaftskarten sich einen Vorteil erarbeiten und den Gegner daran hindern, eigene Gefolgsleute erfolgreich einzusetzen“, ist eines der Ziele beim Familienspiel „Carcassonne“. Spiele im wettkämpferischer Leichtigkeit am 4er-Tisch gemeinsam mit drei anderen Spielern um den Sieg. Erringe in freundlicher Atmosphäre als einer von bis zu 40 Teilnehmern den Turniersieg.

Datum

13.5.2017

Turnierbeginn

10.00 Uhr

Turnierleitung

Armin

Wir haben ausreichend Turnierspiele vor Ort, sodass Du dein eigenes Spiel nicht mitbringen musst.

Spiel

Carcassonne
Basisspiel ohne Erweiterungen

Spieler

Alle interessierten Personen zwischen 8-108 Jahren:
Mind. 12 Spieler
Max. 40 Spieler
Wir spielen an Tischen mit vier Spielern. Bei nicht passender Teilnehmerzahl werden Tische mit drei Spielern gebildet.

Modus

4 x Basisspiel (Vorrunde)
1 x Basisspiel (Finale)
Die Rangfolge nach dem Ende der vierten Partie bestimmt die Platzierungen der Vorrunde. Die vier besten Spieler spielen im Finale um den Turniersieg und die Plätze.

Wertung

5-3-2-1 Punkte (5-3-1 Punkte),
anschließend relative Spielpunkte des Tisches.

Startgeld

Die Teilnahme an unserem Turnier im Zuge von BONN-SPIELT ist kostenfrei. Jeder Teilnehmer benötigt aber eine Eintrittskarte zur Veranstaltung, die separat erworben werden muss. Dies entspricht rechnerisch einem Startgeld von bis zu 3,00 Euro.

Bemerkungen

Die benötigten Turnierspiele werden vom Veranstalter gestellt.
Unser Turnier findet eigenständig statt. Es ist zusätzlich als Qualifikationdturnier an die Deutschen Carcassonne-Meisterschaften angeschlossen, sodass sich die Teilnehmer anhand ihrer Platzierungen für das Finale der Meisterschaften qualifizieren können.

Wir spielen nach den aktuell gültigen Spielregeln des Basisspiels im Original. Darüber hinaus gelten folgende Ergänzungen zur Klarstellung bzw. Regelauslegung.

Nach welchen Regeln spielen wir?

Wir spielen am Tag des Turniers mit den unveränderten Carcassonne-Regeln. Da sich durch die verschiedenen Spielekreise im Laufe der Zeit die gelebten Regeln etwas unterscheiden, erfolgt hier u.a. eine klarstellende Ergänzung der allgemeinen Spielregeln. Sämtliche Abweichungen vom Turnierablauf sind mit der Turnierleitung abzustimmen. Geschieht dies nicht kann bei begründeten Fällen durch die Turnierleitung eine Sanktion ausgesprochen werden. Dies kann – bei unsportlichem Verhalten – auch ein Turnierausschluss sein, was wir aber möglichst vermeiden wollen.

Nach den gespielten Partien sind die Platzierungen der Spieler anhand ihrer Siegpunkte, relativer Spielpunkte und absoluter Spielpunkte eindeutig festgelegt. Sollte im Verlauf des Turniers eine Platzierung nicht eindeutig zuzuordnen sein, obliegt es dem der Turnierleitung (Schiedsgericht) die Reihenfolge per Losverfahren zu entscheiden. Dies kann aus Zeitgründen in Ausnahmefällen auch vor Durchführung von Spielpartien erfolgen.

Getreu dem Motto „Fair play“ versuchen die Spieler bei weiteren offenen Regel- und Auslegungsfragen eine einvernehmliche und gütliche Einigung zu erzielen. Sollte keine Einigung möglich sein, gilt die Entscheidung der Turnierleitung.

Wer beginnt ein neues Spiel?

Die Turnierleitung ermittelt vor Turnierbeginn mit Hilfe einer Losziehung, welcher Spieler an welchem Tisch mit welcher Startposition spielt. Sollte dies abweichend nicht der Fall sein, so einigen sich die Spieler vor jeder Partie selbstständig, wer die neue Partie beginnen soll. Sollte sich keine einvernehmliche Einigung erzielen lassen, entscheidet der jüngste der anwesenden Spieler, wer ein neues Spiel beginnen soll.

Im Finale: Abweichend von dieser Regelung entscheidet der Sieger der Vorrunde über die Startreihenfolge im Finale.

Wie erfolgt die Wertung eines Spiels?

Die Turnierleitung stellt den Teilnehmern vor jeder Partie sogenannte Wertungsblätter zur Verfügung. Neben der Gruppe und der Phase sind insbesondere die Namen der Spieler zu vermerken. Die Wertungsblätter dienen der Ergebnisdokumentation und werden nach Beendigung des Spiels unter Angabe der Spielpunkte von allen Teilnehmern unterschrieben und an die Turnierleitung zurückgegeben. Dort findet zentral die Auswertung und die Erstellung der Platzierungen statt. Die Spieler haben eigenständig dafür Sorge zu tragen, dass ihre Ergebnisse bei der Turnierleitung gemeldet werden.

Offene Transparenz im gesamten Spiel?

Eine gezogene Karte ist offen zu zeigen, damit alle Spieler diese einsehen können. Sofern eine Karte angelegt worden ist und die Karte keinen Kontakt mehr zum Spieler hat, gilt sie als gelegt. Der Spieler kann nun entscheiden, ob er einen Gefolgsmann setzen möchte. Er darf die Karte zu diesem Zeitpunkt nicht noch einmal neu aufnehmen und versetzen.

Hilfsmittel und Mitschreiben von Karten?

Das Mitschreiben von bereits gelegten Karten oder sonstige Markierungen, die dem Spieler helfen, bereits gelegte Karten und noch im Stapel vorhandene Karten nachzuhalten – beispielsweise der Bestandteil der Regeln „Diese Karten sind im Spiel enthalten“ (Seite B1) – sind nicht erlaubt. Ein Nachhalten anhand der bereits gelegten Karten („Nachzählen“) ist möglich, sollte sich jedoch in einem zeitlichen Rahmen bewegen, der den Spielfluss und den Turnierablauf nicht nachhaltig beeinflusst.

Was zählen die blau-weißen Wappen in einer Stadt und wie wird gewertet?

Bei der Wertung von Städten oder Straßen zählt die Anzahl der Karten, nicht die Anzahl der einzelnen Stadt- oder Straßenteile. Sofern eine Stadt oder Straße aus zwei Teilen besteht, die sich auf einer einzigen Karte befinden, zählt diese Karte nur einmal für die Wertung. Abgeschlossene Städte mit (nur) zwei Stadtteilen zählen 4 Punkte (und nicht 2 Punkte).

In einer unfertigen Stadt zählen Wappen am Ende des Spiels zur Schlusswertung +1 Punkt. Während des laufenden Spiels zählt ein Wappen nach einem Abschließen einer Stadt +2 Punkte.

Was passiert, wenn eine Karte nicht angelegt werden kann?

Für den Fall, dass eine gezogene Karte nicht angelegt werden kann, wird diese aus dem Spiel entfernt und der Spieler zieht eine neue Karte. Die nicht passende Karte kommt später nicht mehr erneut ins Spiel, sondern verbleibt bis zum Ende offen sichtbar am Rand des Spielfelds liegen.

Am Rand des Tisches ist die Welt zu Ende!

Der Tisch auf dem gespielt wird und auf dem die gezogenen Karten abgelegt werden begrenzt das Spielfeld. Eine Karte, die nicht ohne Hilfsmittel auf der Spielfläche (Tisch) liegen kann, kann nicht angelegt werden. Der Rand der Spielfläche begrenzt somit die Fläche, auf der gespielt werden kann. Eine Karte kann über den Rand hinausstehen, sofern sie ohne Hilfsmittel liegen bleibt und nicht vom Tisch herunterfallen kann.

Was besagt die sogenannten Dritte Wiesenregel?

Die Wertung der Bauern erfolgt folgendermaßen: Für jede Wiese wird ermittelt, welcher Spieler die meisten Bauern auf dieser Wiese besitzt. Für jede abgeschlossene Stadt, die an diese Wiese grenzt, erhält der Spieler +3 Punkte. Bei Gleichstand erhalten alle am Gleichstand beteiligten Spieler +3 Punkte. Dabei wird die „3. Wiesenregel“ gespielt, d.h. Städte können auch für einen Spieler mehrfach gewertet werden (durch Bauern auf unterschiedlichen Wiesen, die an dieselbe Stadt grenzen).

Wie wird verfahren, wenn man beim Punkte zählen feststellt, dass eine Karte nicht passend angelegt wurde?

Die Karte, die nicht passend angelegt wurde, wird zum Zeitpunkt der Feststellung aus dem Spiel genommen und ersatzlos entfernt. Das Spiel wird fortgesetzt. Eine Wertung erfolgt analog den bestehenden Regelungen.

Schön, dass Du an unserem Turnier teilnehmen möchtest. Deine Teilnahme ist kostenlos, um zum Turnier zu kommen, kaufe bitte ein Ticket für die Veranstaltung BONN-SPIELT in unserem Ticketshop. Neben dem Ticketerwerb kannst Du dort auch  deine Teilnahme am Turnier anmelden.